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| Soziale Stadt "Weststadt" |
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Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen
Die Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen der Weststadt für das Programm "Soziale Stadt" sind abgeschlossen und die Ergebnisse wurden am 26. Februar 2004 dem Gemeinderat vorgestellt.

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Die Abgrenzung des Sanierungsgebietes
Im Auftrag der Stadt hat das das Beratungsunternehmen "Weeber & Partner - Institut für Stadtplanung und Sozialforschung" aus Stuttgart die vorbereitenden Untersuchungen in einem mehr als einjährigem Prozess begleitet. Kern der Untersuchung ist eine repräsentative Untersuchung von 659 Bewohnern, die sowohl im Sanierungsgebiet als auch darüber hinaus wohnen. Die Abgrenzung des Sanierungsgebietes können Sie mit einem Klick auf die Karte erkennen. Außerdem flossen die Ergebnisse der offiziellen Bürgerbefragung 2002 zur Sicherheit- und Kriminalitätslage in Aalen und Schlüsselpersonengespräche in die Untersuchungen ein. Darüber hinaus wurden die Eigentümer und Gewerbetreibenden im Untersuchungsgebiet als auch öffentliche Aufgabenträger beteiligt.
Handlungsbedarf und Sanierungsziele
Aus allen Befragungen und Beteiligungen ergaben sich vor allem folgende Handlungsschwerpunkte:
- besseres Zusammenwachsen der Ortsteile
- Integration der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen
- Nachbarschaftszentrum als Mitte für die Weststadt
- Förderung des Stadtteillebens und des bürgerschaftlichen Engagements
- Verbesserung der Angebote für Jugendliche und Kinder
- Schaffung von Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum
- Verbesserung der ökologischen Rahmenbedingungen
- Förderung von lokaler Wirtschaft und Beschäftigung
- Förderung des Potenzials und des Profils der Weststadt, Verbesserung Stadtteil-Image
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Integriertes Handlungskonzept und Maßnahmen
 Das Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Die Soziale Stadt" trägt der Komplexität sozialräumlicher Problemstellungen dadurch Rechnung, dass bei der Stadtteilentwicklung
- investive und nicht-investive Maßnahmen eng miteinander verbunden und Ressourcen aus unterschiedlichen Förderprogrammen (siehe LOS) erschlossen werden und
- ein integriertes Handlungskonzept erarbeitet und umgesetzt werden soll. Dieses Konzept soll sich nicht auf einen Bereich beschränken, sondern die unterschiedlichen kommunalen Handlungsfelder abdecken und diese nach Möglichkeit miteinander verknüpfen.
Als Grundlage für die angestrebte und wünschenswerte Entwicklung des Untersuchungsgebietes dient ein sogenanntes integriertes Handlungskonzept (vgl. Untersuchungsbericht S. 65 ff). Die darin enthaltenen Maßnahmen greifen die Ergebnisse der bisherigen Beteiligungsaktionen auf. Es umfasst sowohl invesitve Maßnahmen, die im Rahmen der Städtebauförderung förderfähig sind, als auch nicht-investive Maßnahmen, die über ergänzende Programme anderer Fachressorts umzusetzen sind. Das Maßnahmenkonzept deckt unterschiedliche Handlungsfelder ab: Soziale Infrastruktur, Stadtteilleben und Bürgerengagement, Sport und Freizeit, Kinder und Jugendliche, Gestaltung des öffentlichen Raumes, Verkehr, Ökologie, Wohnen und Wohnumfeld, Integration, Arbeit und Beschäftigung (teilweise mussten Maßnahmen, die im ersten Förderantrag auf Grundlage der Ergebnisse der Grobanalyse noch enthalten waren, gestrichen werden, da in Absprache mit dem Land Baden-Württemberg der Umfang der Sanierungsmaßnahme reduziert werden musste, vgl. auch Kap. 1.1 Untersuchungsgebiet ).
| Maßnahme |
Lage |
Kosten geschätzt |
| investive Maßnahmen |
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| Bau eines Nachbarschaftszentrums |
zwischen Friedhof und Hofherrnschule |
1,95 Mio € (1,45 Mio €)* |
| Ausbau der Angebote für Sport, Naherholung und Freizeit – Aktivitätspark (mit Grunderwerb) |
im Osten des Stadtbezirks, nördlich der Bahnlinie |
0,95 Mio € |
| Freizeitangebote und Treffpunkte für Jugendliche – Spielmöglichkeiten für Kinder |
unterschiedliche Standorte, vor allem im Bereich vorhandener Spielplätze |
0,20 Mio € |
| Gestaltung des öffentlichen Raumes und des Wohnumfeldes |
Freiflächen der Siedlung Fuchsweg und die angrenzenden Außenanlagen der Rombachschule |
0,20 Mio € |
| Gestaltung des öffentlichen Raumes und Aufwertung der Ortsdurchfahrt und von Ortseingängen |
Teile der Wellandstraße und der Hofherrnstraße |
0,85 Mio € |
| Lärmschutzmaßnahmen |
Lärmschutz entlang B 29 im Bereich der Brücke beim Hundesportverein |
0,20 Mio € |
| Sanierung und Modernisierung von Gebäuden und Wohnungen, Wohnumfeldverbesserung |
nach Bedarf, vor allem aber Fuchsweg |
0,10 Mio € |
| nicht-investive Maßnahmen |
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| Dezentrale Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche |
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| Integrationsangebote für Migrantinnen und Migranten |
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| Beschäftigungsinitiative für Bewohnergruppen mit Migrationshintergrund und mangelnder Ausbildung (z.B. stadtteilorientierte Dienstleistungen, Stadtteilcafé) |
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| Angebote zum Stadtteilleben im Quartier |
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| Maßnahmen, die gestrichen werden mussten |
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| Verbesserung der Ausstattung Freibad und Schaffung eines informellen Treffpunktes für Jugendliche |
Bädle |
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| Aufwertung zentraler Fest- und Marktplatz, ergänzende Ausstattung z.B. Sitz- und Spielmöglichkeiten, Bouleplatz |
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| Verbesserung der Verkehrssicherheit Fuß- und Radwege |
Maßnahmen M 7a – 7f |
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| Renaturierungsmaßnahmen |
M 8a Rombach, M8b Sauerbach |
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* Erläuterung zu den Kosten Nachbarschaftszentrum:
1,95 Mio. € lagen der Kostenschätzung für die Antragstellung zu Grunde;
in der Zwischenzeit beträgt der Anteil im Rahmen der "Sozialen Stadt" noch 1,45 Mio. €, der übrige Teil des Zentrums wird aus Mitteln des Bauprogrammes des Bundes für Ganztagesschulen gefördert
Kosten- und Finanzierungsübersicht
Die Voraussetzung für die Durchführbarkeit der städtebaulichen Sanierung ist die Finanzierung der "unrentierlichen Kosten". Der benötigte Finanzbedarf resultiert aus den Ergebnissen der vorbereitenden Untersuchungen und der daraus entwickelten Neuordnungs- und Maßnahmenkonzeption. Für das Sanierungsgebiet "Soziale Stadt – Weststadt" beträgt der Kostenrahmen 4.535.000 €. Die geschätzten Kosten der einzelnen geplanten Maßnahmen sind im vorhergehenden Kapitel mit aufgeführt.
Wie bereits eingangs geschildert musste neben einer Reduzierung des räumlichen Umfangs für das geplante Sanierungsgebiet auch der Förderrahmen für die Weststadt angepasst werden. Der Förderrahmen für das künftige Sanierungsgebiet wurde von den ursprünglich beantragten rund 8,9 Mio € auf 4,535 Mill. € gesenkt. Im Vergleich zur Antragstellung musste damit auch der Umfang der geplanten Maßnahmen reduziert werden. Mit dem Antrag auf Aufnahme in das Landessanierungsprogramm hat die Stadt die Erklärung abgegeben, dass sie bereit ist, den über die Förderung hinaus gehenden Sanierungsaufwand selbst zu tragen. Damit soll sichergestellt werden, dass das Sanierungsziel ggf. auch ohne volle Förderung erreicht wird).
Der komplette Untersuchungsbericht kann mit dem Link in der rechten Spalte als pdf-Datei heruntergeladen werden.

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