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Bilder des Archäologischen Experimentiertags 2009

- in Zusammenarbeit mit dem Federseemuseum Bad Buchau und dem Alamannenmuseum Ellwangen -
Ein hochinteressantes und spannendes Programm gab es am Sonntag, den 27. September 2009 beim 3. Archäologischen Experimentiertag im Limesmuseum zu erleben. Bei idealen Wetterbedingungen präsentierten 25 Gruppen und Spezialisten handwerkliche Techniken und archäologische Experimente von der Jungsteinzeit über die Römer bis zu den Alamannen, also über einen Zeitraum von 10 000 Jahren.

Von den mehr als 600 Besuchern wurden die vielen verschiedenen Aktionen hervorragend angenommen. Es wurden sowohl militärische als auch viele Aspekte des zivilen Lebens aufgezeigt: So konnte man beispielsweise steinzeitliche Werkzeuge aus Silex schlagen, Speerschleuder und Bogen testen, Wolle spinnen oder Feuer mit Pyrit und Schlageisen entzünden. Sehr eindrucksvoll zeigte sich die Durchschlagskraft römischer Pfeilgeschütze.

Zum ersten Mal wurden im Museum die astronomischen Kenntnisse der Römerzeit erklärt und in Versuchen gezeigt, wie die Römer schon vor 2 000 Jahren verschiedenste Techniken anwandten, um Eisen vor Korrosion zu schützen. Färbeversuche zeigten unter anderem, dass die Gewebe früherer Zeiten in leuchtend bunten Farben erstrahlten und ein ganz spezieller Fibelguss im Erdofen belegte antike Emailtechnik.

Sehr großen Zuspruch fand auch das umfangreiche Programm für Kinder mit mehr als 10 Mitmachstationen, darunter ganz neue Aktionen wie das Archäologieprojekt, bei dem auf einfache Weise gezeigt wird, wie Funde fachmännisch ausgegraben werden.

Zur hervorragenden Stimmung am Archäologischen Experimentiertag trug natürlich auch das prima Angebot an römischen Speisen und schwäbischem Kuchen bei.
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