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| Ausstellung "Ton+Technik - Römische Ziegel" |
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Die Sonderausstellung informiert vom 22. April bis 14. November 2010 über den Produktionsprozess vom Ton bis zum gebrannten Ziegel und über das weite Spektrum an Formen bzw. Verwendungsmöglichkeiten. Herstellerstempel, Abdrücke von Menschen und Tieren sowie sekundär eingeritzte Texte und Bilder vermitteln zudem ein breit gefächertes Bild römischer Kultur und Wirtschaftsgeschichte.

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Kontrollstempel „IVSTVM FECIT“
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Die Verwandlung des Naturstoffs Ton durch Formen, Trocknen und Brennen in einen vielseitigen Baustoff gehört zu den großen Kulturleistungen der Menschheit. Die Römer haben diese Technik perfektioniert und in bis dahin ungekanntem Ausmaß weiterentwickelt.
Insbesondere in Rom entstanden in der Kaiserzeit durch die Kombination von Ziegeln und Beton monu- mentale Bauten mit spektakulären Kuppel-/Bogen- konstruktionen, die bis heute das Stadtbild prägen.
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Im Zuge ihrer Eroberungen brachte die römische Armee die Ziegelbauweise in die Gebiete nördlich der Alpen. Ab der Mitte des 1. Jh. n. Chr. wurden Ziegel zunächst von den Legionen, später dann von den Limestruppen in großer Stückzahl für die Errichtung der Militärlager und für öffentliche Bauten produziert. Die Namenstempel der verschiedenen Truppen sind eindrückliche Zeichen dieser umfangreichen, militärisch gesteuerten Infrastrukturmaßnahmen in den eroberten Gebieten. Private Ziegeleien ergänzten die Massenfertigung ab dem 2. Jh. n. Chr.
Öffnungszeiten:
Die Ausstellung kann dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besucht werden.

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