Urweltmuseum Aalen

Das 1977 eröffnete Museum - das größte städtische Museum für Geologie und Paläontologie in Baden-Württemberg - befindet sich in Aalen direkt am Marktplatz im historischen Gebäude des alten Rathauses mit dem Spionturm.

Die Geologie hat seit vielen Jahrhunderten Tradition in Aalen. So befanden sich hier einst die größten deutschen Eisenerzgruben. Berühmte schwäbische Paläontologen wie F.A. Quenstedt und Th. Engel reisten im 19. Jahrhundert in die Aalener Bucht, um die Gesteine der Alb zu studieren und Petrefakten zu sammeln.

Im Jahre 1864 benannte der Urzeitforscher Ch. Mayer die besonders gut ausgebildeten unteren Braunjuraschichten nach der Stadt Aalen "Aalenium". Diese Bezeichnung findet heute auf internationaler Ebene Verwendung. Als sogenannte Typuslokalität ist Aalen damit weltweit bekannt.

Über diese traditionsreiche Bedeutung des Aalener Raumes in der Geologie kann sich der Besucher im Museum umfassend informieren. Auf drei Stockwerken gibt die freundliche, nach modernen Gesichtspunkten zusammengestellte Sammlung, einen hervorragenden Eindruck vom Aufbau des schwäbischen Schichtstufenlandes. Übersichtliche Schautafeln vermitteln geologische Grundkenntnisse und erklären fossile Organismen. Besonderes Erstaunen weckt die Vielfalt wunderbarer Versteinerungen wie Saurier, Tintenfische, Seelilien oder Riesenammoniten. Diese Zeugen eines längst vergangenen Urmeers stammen aus der Sammlung des bekannten Aalener Naturforschers Fritz Sauter.

Das Urweltmuseum Aalen besitzt eine eigene Website, auf der Sie ausführliche Informationen zu den Aktivitäten der Geologengruppe, einen kurzen "Rundgang" durch das Museum und vieles mehr finden.

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